Wie sieht die Mobilität
von morgen aus?

Seit jeher optimiert der moderne Mensch seine Fortbewegung. Aus Wandernomaden wurden E-Scooter-Rider, aus Kutschern wurden Teslafahrer. Wo soll das Ganze hinführen? Diese völlig berechtigte Frage wollen wir von Pinkbus genauer beantworten. Wir wagen mit euch gemeinsam einen mutigen Blick in die Zukunft.

Wenn wir uns die Mobilität der Zukunft vorstellen, haben wir oft Bilder aus Science-Fiction-Filmen vor Augen. Meist liegen die Visionen aus Film und Fernsehen weit daneben. Doch die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass die Entwicklung des Mobilitätsmarktes rasant voranschreitet. Manchmal schneller als uns lieb ist. Und einige „Spinnereien“ bergen einen Kern, der tatsächlich Inspirationen für die Fortbewegung der Zukunft liefert.

Antrieb der Zukunft

Der Trend ist deutlich: Mobilität soll nicht nur schnell und komfortabel sein, sondern auch umweltschonend. Elektromobilität ist da das passende Stichwort. Weltweit wird sich das Netz von Ladestationen verdichten, teilweise wird die Versorgung mit Wind- und Solarparks abgedeckt. Das gilt nicht nur für PKWs, sondern genauso für Busse, Bahnen, Drohnen und kleine Vehikel. Tanks werden in Zukunft nur von synthetischen Kraftstoffen oder Hydrogen befüllt. Ihre aufwendige chemische Zusammensetzung ist weitaus emissionsärmer. Nicht zu unterschätzen sind außerdem Lastenräder: Fahrräder mit Stauraum, die im urbanen Umfeld mit hoher Mobilität und Klimaneutralität glänzen.

Moderne Verkehrsführung

Das autonome Fahren wird den Verkehr schon in naher Zukunft dominieren. Vollautomatisierte Fahrzeuge steuern ihre Insassen über die Straßen Deutschlands. Diese können währenddessen arbeiten, schlafen, essen oder einfach nur den reibungslosen Verkehrsfluss bewundern. Denn autonomes Fahren bedeutet auch, dass der Verkehr bis ins kleinste Detail programmiert und optimiert wird. Das verspricht: weniger Staus, keine Raser, sauberer Verkehrsfluss. Intelligente Ampelsysteme erkennen stockenden Verkehr und reagieren proaktiv, um einen fließenden Verkehr zu gewährleisten. Autonomes Fahren bedeutet auch Erleichterung für Menschen mit Behinderung und alte Menschen. Jeder kommt problemlos von A nach B, auch ohne Führerschein.

Sci-Fi

Zurück zu den wunderlichen Zukunftsvisionen. Zwar sind wir noch weit entfernt vom fliegenden Privat-PKW, der einfach über einen Stau abhebt und Unfälle umfliegt, allerdings sind Flugtaxen nur noch eine Frage der Zeit. Und damit sind wenige Jahre gemeint. Denn weltweit läuft der Test an Prototypen. Auch der europäische Konzern Airbus besitzt ein eigenes Modell. Es sieht aus wie eine riesige Drohne, in der zwischen vier und sechs Passagiere sitzen werden. Auch das Flugtaxi fliegt autonom und soll in Zukunft das Taxi ablösen, um den Stadtverkehr zu entlasten. Die größte Hürde, die es noch zu nehmen gilt: Luftraumvorschriften in Innenstädten. Da dürfte vor allem in Deutschland viel Geduld nötig sein. 

Einen anderen Ansatz verfolgt Elon Musk. Der Gründer des Tesla-Mobils plant einen Hyperloop. Das ist ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, das ein wenig an eine Pipeline oder riesige Rutsche erinnert. Durch diese Röhre sollen Kapseln mit extremer Geschwindigkeit schießen, schneller noch als ein Flugzeug. In den Kapseln sitzen Menschen. Energie bezieht der Hyperloop von Solarzellen, die auf der gesamten Strecke oberhalb der Röhre verbaut sind. Für wen das jetzt nach Tagträumerei klingt, der sollte sich fest anschnallen. Denn ein Entwicklerteam der Technischen Universität München hat bereits eine Kapsel entwickelt, die etwa 500 km/h schnell unterwegs ist. In München entsteht aktuell die erste Teilstrecke.

Mobilität als Ökosystem

Die Fortbewegung von morgen soll intelligenter werden. Das meint vor allem vernetzter. Verbindungen entstehen nicht nur zwischen zwei Haltestellen, sondern zwischen deinem eigenen Zuhause und deinem Wunschziel. Das bedeutet, dass Verkehrsmittel in Zukunft immer an weitere Verkehrsmittel angeschlossen sein sollen. Der Übergang von Fern- auf Nahverkehr und letztendlich Stadtverkehr soll lückenlos sein. 

Stell dir vor: Du fährst von Zuhause mit einem E-Scooter zum Bahnhof, stellst ihn ab, steigst dann in einen klimaneutralen Fernbus, reist durch halb Deutschland und steigst in deiner Zielstadt aus. Dort erwarten dich eine handvoll Möglichkeiten: ein elektrischer Shuttlebus, Roller, Lufttaxen, Lastenräder, E-Bikes. Du wählst deine Fortbewegung nach Vorlieben und Geldbeutel und egal wie du dich entscheidest, alle bringen dich ans Ziel. Alle Buchungen laufen reibungslos über dein Smartphone. Wartezeiten gibt es nicht.

Unsere Vision

Auch wir von Pinkbus verfolgen die Idee eines lückenlosen und klimafreundlichen Mobilitätssystems. Nachdem wir bereits eine Kooperation mit myclimate geschlossen haben, um unseren Fahrgästen vollständig klimaneutrales Reisen zu ermöglichen, wollen wir euch in Zukunft auch eine Anschlussgarantie gewährleisten. Dazu stehen wir in Gesprächen mit anderen Mobilitätsanbietern und arbeiten täglich daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.